Zypern – DON’T RUN, FLY

Viele von euch haben es zwar bereits mitbekommen, aber nun möchte ich es einfach nochmal „öffentlich“ bekannt geben: Seit Ende März bin ich Mitglied im Training Squad bei ASICS. 🙂 Viele verbinden die Marke ASICS lediglich mit dem Joggen, aber das hat sich im Laufe der Zeit geändert. ASICS orientiert sich neben der Ausstattung von Läufern (Sportkleidung, Zubehör) zusätzlich in Richtung anderer Sportarten und Lifestyle. Deshalb besteht seit einem Jahr ein neues Training Squad Team, in dem ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Sportleidenschaften zusammen kommen. Der Grundgedanke dabei lautet: Es geht nicht mehr darum, wer der oder die schnellste oder beste ist, sondern Förderung von Teamgeist und die gegenseitige Motivation ohne Leistungsdruck stehen im Vordergrund.

Ende März hatte ich dann das große Glück mit ASICS und 50 anderen Mitgliedern nach Zypern fliegen zu dürfen. Ich weiß auch nicht, wie ich es geschafft habe, eine ganze Arbeitswoche im Krankenhaus „frei zu tauschen“, aber wahrscheinlich war das nur möglich, weil mein Team auf der Arbeit flexibel und einfach nur cool ist. 🙂 Residieren durften wir im Hotel „Coral Beach“ auf der Insel Paphos.

Was haben wir dort gemacht?

Genau eine Woche lang hielten wir uns auf der Insel auf. Anfangs war ich ziemlich aufgeregt, weil ich wirklich fast niemanden vom Team kannte und mir dachte, dass es ja ein ganz schönes Desaster werden könnte, wenn man die Leute nicht „mag“. Zum Glück habe ich mich direkt gut aufgehoben gefühlt und wurde ganz herzlich in das Team aufgenommen. Schon am Flughafen habe ich ein paar Blogger und Bloggerinnen getroffen, die ich glücklicherweise von anderen Events schon kannte. 😉

Diese Woche war natürlich kein gewöhnlicher Urlaub, sondern diente als Trainingscamp von Tricamps. Viele Mitglieder konnten sich hier perfekt auf ihren Triathlon vorbereiten. Die Insel Paphos ist perfekt, um lange Fahrrad- und Lauftouren zu unternehmen. Ein Schwimmbecken gab es natürlich auch und somit war eine optimale Vorbereitung auf sportliche Events gesichert. Für alle anderen, die vom Leistungsniveau eher Anfänger waren oder sich in anderen sportlichen Disziplinen fit halten wollten, gab es jede Menge andere Kursangebote.

Meine Woche:

Vor der Ankunft im Camp haben wir einen groben Kursplan erhalten und konnten uns schon einmal überlegen, welchen Schwerpunkt wir uns setzen möchten. Alle Angebote waren freiwillig und man musste sich nirgends verpflichtend beteiligen. Da man aber zu Hause selten so ein vielfältiges Sportangebot zur Verfügung stehen hat und geschweige denn die Zeit dafür aufbringen kann, haben die meisten natürlich so viele Kurse wie möglich wahrgenommen.

Ich hatte mir fest vorgenommen jeden Tag mit der 1,5-stündigen Yoga Session zu starten. Diese begann immer vor dem Frühstück um 7:00 Uhr. Teilweise musste ich mich etwas aus dem Bett quälen, aber das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt, da man deshalb super entspannt in den Tag starten konnte. Ich möchte mich in Zukunft auf jeden Fall des Öfteren mit Yoga auseinander setzen, weil ich eine Person bin, die ziemlich schwer vom alltäglichen Stress abschalten kann und Yoga scheint mir da die perfekte Entspannungsmöglichkeit darzustellen.

Mein Ziel der Woche

Einfach mal entspannen und so viele sportliche Eindrücke wie nur möglich sammeln. Ich habe mich nicht nur am Yoga und Relaxing Kurs beteiligt, sondern mich auch bei Bodyforming Workouts, Tabata, Wassergymnastik, RopeSkipping, Faszientraining sowie Handstandübungen ausgetobt und war ziemlich fasziniert darüber, wie man seinen Körper in verschiedenster Art und Weise beanspruchen kann. Vor allem kurze, dafür aber umso intensivere Trainingseinheiten wie Tabata, welche den Puls schnell in die Höhe steigen lassen, habe ich als relativ effektiv empfunden.

Nach den sportlichen Einheiten wurden wir immer mit bombastischem Essen belohnt. Toll war es, dass es beim Buffet auch eine Riesenauswahl an gesunden und glutenfreien Lebensmitteln gab. 🙂 

Die größte sportliche Herausforderung war die Teilnahme an einem 14 km Trailrun in 1800 Metern Höhe. Ich habe zuvor noch nie an solch einem Run teilgenommen und hätte mich ehrlicherweise „freiwillig“ nie an so einem Lauf beteiligt. Ein paar andere Mitglieder haben mich allerdings dazu überredet mitzumachen und mir ihr Wort gegeben, dass niemand „alleine“ zurückbleibt. Somit sind wir am nächsten Morgen eine gute Stunde lang mit einem Shuttlebus auf einen Berg hoch gefahren, haben dort ein paar Bilder geschossen und dann los gelegt. Die ersten Minuten dachte ich, dass ich die Strecke nie schaffen werde, aber man hat sich von dem Teamgefühl einfach motivieren und mitreißen lassen. Ich war zwar mit ein paar anderen das Schlusslicht, aber habe mein Tempo eingehalten und konnte zwischendurch auch immer mal ein Stück zum Ausruhen laufen. Die Zeit verging wie im Flug und das Gefühl danach war einfach überragend. Schon allein dieses Feeling, dass man im Gebirge am Pool entspannt und auf dem Berg bei Sonnenschein durch den Schnee rennt, war faszinierend. Als wir nach ein paar Stunden völlig nass geschwitzt wieder im Bus saßen, war ich trotzdem heilfroh, dass es nach dieser Anstrengung wieder ins Hotel ging. Respekt an alle Läufer, die danach sogar noch hätten weiter rennen können!

Von Tag zu Tag ist die Gruppe mehr zusammen gewachsen und das Trainingscamp kam einem wie eine „Klassenfahrt“ vor. Man verbrachte Stunde für Stunde gemeinsam, hat sich auf ein Eis getroffen und den Abend mit einem leckeren Essen oder einem Cocktail ausklingen lassen. Durch die täglichen Sporteinheiten hat man sich trotz wenig Schlaf immer fit und ausgeglichen gefühlt. Die Desserts sind deshalb auch nicht zu kurz gekommen – Balance is the key! 🙂

Ich bin mir auch sicher, dass ein paar Kontakte bestehen bleiben und man sich immer wieder auf neue Events oder Reisen freuen kann.

Ein wichtiger Part des Camps waren 2 Fotoshootings mit Women’s Health. Hier shooteten wir einen kompletten Tag von morgens bis abends, was natürlich ziemlich anstrengend war. Vor allem, weil die Sonne stundenlang brannte. Allerdings waren wir froh, dass das Wetter so perfekt war. Wir waren eine kleine Gruppe, schossen viele Gruppenbilder mit tollen, aber auch anstrengenden Posen und hatten eine Menge Spaß dabei. Ein Einzelshooting gab es anschließend auch noch und ich bin gespannt, wie die Bilder geworden sind. Bis jetzt haben wir nämlich noch keine Vorschau erhalten, weil es auch nicht sicher ist, für welche Bilder beziehungsweise Gruppe sich die Zeitschrift entscheidet. Am nächsten Tag starteten wir dann erneut mit einem Shooting, aber diesmal spielte das Wetter leider nicht mit. In den ersten Stunden war es extrem windig und somit an der Küste ziemlich kalt. Da merkt man, wie anstrengend es sein kann, trotz solcher Umstände immer wieder in die Kamera zu lächeln. Irgendwann begann es in Strömen zu regnen und das Shooting wurde abgebrochen und an einem anderen Orten durchgeführt. Ich bin wirklich froh, dass ich in so einer tollen Gruppe war, weil einem die ganze Angelegenheit so viel mehr Spaß und Freude bereitet hat. Zusätzlich war die Location einfach ein Traum!

Wie im Flug vergingen die letzten Tage und das Camp. Den Abschlussabend ließen wir noch gemütlich mit ein paar Cocktails ausklingen und genossen das tolle Wetter. Samstags kam nun der Flug zurück in die Heimat und ehe man sich versieht, ist man wieder inmitten des Alltags 🙂

Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen noch häufiger draußen laufen und joggen zu gehen, da mir wieder bewusst geworden ist, wie gut es tut in der Natur Sport zu treiben.

Eure @_healthymichelle 🙂

 

 

 

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