FIBO 2017

Da einige gefragt haben, wie mir dieses Jahr die FIBO (Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit) gefallen hat, verfasse ich euch einen kurzen Beitrag über meinen Aufenthalt. Letztes Jahr besuchte ich die Messe mit ganz vielen Erwartungen das allererste Mal und wurde eher enttäuscht. Ich hatte mir fest vorgenommen, die FIBO im Jahr 2017 nicht noch einmal zu besuchen. Als jedoch die Karten zur Verfügung standen, kaufte ich mir nach langer Überlegung ein Ticket für alle 4 Tage und wollte so einen neuen Versuch wagen. Generell unterstütze ich diesen extremen Fitness Hype überhaupt nicht mehr und verstehe nicht, warum so viele Leute extra nur für die Messe eine Diät machen. Allerdings gibt es ja auch viele andere Themenbereiche und Gründe, um die FIBO zu besuchen. Da mich letztes Jahr die ganze Fahrerei am meisten genervt hat, weil ich nur an 2 Tagen (Donnerstag und Samstag) dort war, haben wir uns dieses Jahr in der Nähe von Köln (Leverkusen) eine Wohnung von Mittwoch bis Sonntag gemietet. Wir waren insgesamt 12 Leute, die sich die Wohnung geteilt haben, was natürlich sehr cool und lustig war. So hatte das ganze ein schöneres Feeling als das Jahr zuvor und es war alleine schon toll, die Zeit miteinander zu verbringen. Ich habe mir von Anfang an gesagt, dass ich die Messe einfach frei genießen möchte, ohne die Verpflichtung, an irgendwelchen Firmenständen arbeiten zu müssen. Somit entschied ich mich nur sonntags ein paar Stunden bei Justspices sowie bei Sweetkitçen zu arbeiten.

Die ersten beiden Fachbesuchertage waren sehr angenehm, da die Halle noch nicht so überfüllt war. Wir konnten ein bisschen shoppen und ein paar Blogger/innen treffen. Ich finde es immer interessant, die Leute persönlich kennen zu lernen, wenn man zuvor lediglich digital, zum Beispiel über Instagram, in Kontakt stand. Teilweise sind die Situationen beim Kennenlernen in der Realität recht amüsant, da manche Personen in der Realität plötzlich ganz anders wirken oder aussehen, als in der „Social Media Welt“. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß! Zusätzlich haben wir die ersten beiden Tage genutzt, um ein paar Termine mit Firmen wahrzunehmen. Da man bei den meisten Zusammenarbeiten nur Mailkontakt hat, ist es angenehm, sich während eines gemütlichen Essens über gewisse Dinge austauschen zu können.

Samstag war der Tag, an dem wir ziemlich platt waren und uns deshalb spontan dazu entschieden, die Messe nicht zu besuchen. Wir starteten mit einem entspannten Frühstück in den Tag und schlenderten durch die Stadt. Und wie immer gaben wir gefühlt ein Vermögen bei Starbucks aus, aber das gehört für mich definitiv zu jedem Städtetrip dazu. Des Weiteren entdeckten wir ein paar kleine, süße Cafés (https://www.toertchentoertchen.de) und empfehlenswerte Restaurants (http://www.convida.de). Eine kurze Fotosession vor dem Kölner Dom stand auf unser „Must-Do-Liste“ und wurde natürlich erledigt. Am Abend erfuhren wir, dass die FIBO an diesem Tag total überlaufen war und es bereits am Morgen schon mehrere Stunden dauerte, um überhaupt auf den Parkplatz des Messegeländes zu gelangen. Diese Tatsache hat uns in unserer Meinung bestärkt, dass es die richtige Entscheidung war, die FIBO an diesem Tag nicht zu besuchen.

Sonntags fuhren wir aufgrund dessen überpünktlich zur Halle los und waren verwundert, dass keinerlei Verkehr war. Da wir glücklicherweise einen Presseparkplatz hatten, mussten wir überhaupt nicht warten und waren sogar vor der Eröffnung an der Eingangstür. Wir ließen uns Zeit, tranken noch einen Kaffee und begaben uns zu den Ständen. Die Arbeit bei JustSpices hat mir echt Spaß gemacht und es war toll zu sehen, wie viele Leute sich für die Gewürze begeisterten. Zwischenzeitlich wurde eine Klimmzug-Challenge gestartet, welche eine große Menge von Leuten anzog. Ich fand es übrigens super goldig, dass viele meiner Follower mich besuchten und Bilder mit mir machen wollten. Das hätte ich nie im Leben erwartet! Einige andere Mädels haben mir nach der FIBO noch geschrieben, dass ich ihnen am Stand Gewürze in die Hand gedrückt habe und sie sich nicht getraut haben mich anzusprechen. Das ist natürlich super schade, aber auch sehr süß! ;D Beim nächsten Mal wissen ja alle Bescheid, dass ich mich über solche Kontakte riesig freue. Gegen Mittag besuchte ich dann den Stand von Sweetkitçen und beteiligte mich an einem lustigen Backduell. Die Zeit verging wie im Flug und es wurde Zeit zu gehen. Wir hatten bei WonderWaffel (http://www.wonderwaffel.de) einen Platz reserviert und gönnten uns zum Abschluss eine bombastische Waffel mit allerlei ungesunden Toppings. Das muss ja auch mal sein! Da ich am nächsten Tag Frühdienst hatte, fuhr ich zeitnah mit einem Freund wieder nach Hause. 

FAZIT: Im Großen und Ganzen hat mir die FIBO besser gefallen als letztes Jahr, da ich durch meine freien Tage zeitlich nicht gebunden war und somit an den einzelnen Tagen kommen und gehen konnte, wie ich wollte. Ich fand es wirklich klasse, die vielen verschiedenen Leute und Blogger/innen zu treffen und Zeit miteinander zu verbringen. Für einen Privatbesucher reicht meiner Meinung nach ein Tag aus, um sich ein Bild von der Messe zu machen und alle Stände abzuklappern.  Ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei sein! 

PS: Plant euch für einen stressfreien Tag genügend Zeit ein und denkt daran, dass der Besuch mit etwas Hektik und viel Lauferei oder auch Sucherei verbunden ist. 😀

Eure @_healthymichelle 🙂

 

2 Kommentare zu “FIBO 2017

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