Strong NOT Skinny – meine Transformation

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Erst wenn man wieder eine „normale“ Figur erreicht hat, wird einem auf alten Bildern so richtig bewusst, wie dürr man war. Ich bin inzwischen wirklich super stolz darauf, dass ich nicht mehr diese dünnen Beinchen habe und mich fraulich fühlen kann. Es gibt beispielsweise immer wieder diesen Trend, eine Thigh Gap zwischen den Beinen zu haben, aber von solch einem „Mist“ bin ich zum Glück weg gekommen. Zusätzlich bin ich auch total glücklich, dass ich eine Liebe zum Kraftsport gefunden habe und von Zeit zu Zeit immer bessere Ergebnisse erziele. Man benötigt etwas Geduld, aber die Fortschritte zeigen sich schneller als man denkt. Zuzunehmen oder Muskeln aufzubauen ist manchmal genauso schwierig, wie abzunehmen und deshalb sollte man mit seinen Vorurteilen oder solchen Sätzen wie „Iss doch einfach mal etwas Gescheites“ vorsichtig sein. Auf der anderen Seite sollte man bei seiner Familie oder Freunden ehrlich mit dem Thema „Essstörung“ umgehen, falls ein Verdacht aufkommt. Am Besten sprecht ihr Betroffene höflich und verständnisvoll darauf an, was deren Problem sei. Viele junge Mädels geraten durch Diäten oder belastende Ereignisse schnell in eine Essstörung, welche von einem Teufelskreis gekennzeichnet ist. Egal, wie ausgeprägt diese Störung ist, sie ist für den Betroffenen sowie sein Umfeld sehr belastend. Ich persönlich habe durch meine Nahrungsmittelallergien gewissermaßen auch in einer Essstörung gesteckt. Natürlich darf man dies nicht mit einer Magersüchtigen vergleichen, aber prinzipiell habe ich ähnliche Muster an den Tag gelegt. Betroffene steigern sich in das Thema „Ernährung & Sport“ immer tiefer hinein und plötzlich dreht sich im Kopf ALLES nur noch um diese Themen. Selbst bemerkt man dieses Muster nicht oder möchte es ignorieren und reagiert automatisch genervt bis aggressiv bei einer Ansprache von anderen Personen. Erst wenn man weiß, dass man es nach einem langen Weg aus diesen Verhaltensweisen raus „geschafft“ hat, fällt es Betroffenen oft leichter, darüber ehrlich zu reden.

Inzwischen habe ich meine Allergien super im Griff und mir bereitet das weizenfreie Backen sowie Kochen total viel Spaß. Ich gönne mir wieder sehr gerne Süßigkeiten ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und mache mir nach ein paar „Fresstagen“ nicht mal mehr Gedanken. Desto mehr man sich nämlich damit beschäftigt, umso schlechter ist das.

Ich habe euch natürlich noch ein paar Vergleichsbilder hinzugefügt. Links seht ihr mich beim Beginn meiner „Kraftsport- Karriere“ und rechts ist meine derzeitige Form. Auf Instagram findet ihr unter meinem Account „_healthy_michelle“ noch viele weitere Bilder 🙂

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Eure @_healthymichelle 🙂

 

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