10 Lebensmittel, die ich im Urlaub am meisten vermisst habe

Gerade mal 16 Tage waren wir unterwegs und ich hätte nie gedacht, dass ich so eine Sehnsucht nach meinen alltäglichen Basic-Lebensmitteln in Deutschland habe. 

Den Urlaub konnte ich perfekt als Start nutzen, von einigen „schlechten“ Ernährungsweisen weg zu kommen. Hier meine ich beispielsweise die ganzen Süßungsmittel (Bsp.: Flavdrops), großen Verzehr an Proteinriegeln sowie täglicher Schokolade.

Ein paar Riegel habe ich noch in mein Handgepäck geschummelt, damit ich am Flughafen einen gewohnten Snack genießen kann. Die ersten Tage habe ich keine der ganzen Produkte vermisst, weil wir erstmal von dem ganzen frischem Obst und den Smoothies überwältigt waren. Seit Jahren habe ich nicht mehr so viel Obst an einem Tag vertilgt 😀 Vor allem die Wassermelonen-Shakes haben zu jeder Mahlzeit dazu gehört. Zusätzlich wurde im Hotel in Bangkok ein schier wahnsinniges Frühstück angeboten, bei dem es glücklicherweise mein geliebtes Porridge zur Auswahl gab. Angekommen auf der ersten Insel hat mich dann die Sehnsucht nach einem Proteinriegel und den gewohnten Lebensmitteln von zuhause gepackt – das ist für viele Leute bestimmt komisch zu lesen, aber ich liebe diese nun mal. Wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere und diverse Essrituale sind in meinem Kopf verankert – bei anderen Menschen ist es beispielsweise eine Zigarette, die nach dem Essen dazu gehört. 

Nach gerade mal einer Woche konnten wir alle schon keine Thaigerichte mehr sehen. Jeden Tag gebratenen Reis mit Hähnchen oder Gemüse zu essen war zwar super lecker, aber hing uns irgendwann zum Halse heraus. So begannen wir nach Restaurants zu suchen, die beispielsweise gefüllte Ofenkartoffeln oder „normale“ Fleischgerichte anboten. Wir genossen das Essen so, als wären wir schon Monate von zuhause weg. Komisch war das schon, weil man in Deutschland ja auch öfters das Gleiche isst. Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich auf Grund meiner Sojaallergie in den Thaiküchen immer ganz schön skeptisch war. Meistens hakte ich genau nach, ob das bestellte Gericht auch wirklich ohne Sojasoße oder -Sprossen zubereitet sei. Dieses Problem habe ich in Deutschland nicht – hier gibt es nun mal viele Allergiker. 

Hier habe ich euch eine kleine Auflistung meiner meist vermissten Lebensmitteln erstellt: 

KAFFEE: Ganz wichtig! Kaffee fällt mir deshalb auch ohne großes Nachdenken ein. In Thailand muss man stark darauf achten, dass die Shops keinen Instantkaffee mit Leitungswasser zubereiten. Anfangs haben wir uns aus diesem Grund direkt den Magen verdorben, da das Wasser oft nicht lange genug abgekocht wird. Ab diesem Zeitpunkt habe ich fast nur noch fertigen Kaffee vom Supermarkt gekauft. Selten habe ich mir einen Kaffee aus Maschinen der Coffeeshops gegönnt. In der Regel habe ich ca. 2 Tassen Kaffee am Tag getrunken, was für mich sehr ungewohnt war. Zuhause sind es allein zum Frühstück schon 3-4 Tassen. 

Selbst zubereitete Pfannkuchen, Waffeln und Kuchen: Ich merke einfach, wie ich meine gesunden und weizenfreien Backwaren vermisse. Gerade wenn einen zwischendurch die Gelüste auf etwas Süßes packen, sind solche Snacks nun mal perfekt. 

Proteinriegel / Pralinen: Kaum zu glauben, aber diese gehören zu meiner Ernährungsweise einfach dazu. Die Leute, die mich gut kennen, wissen auch, dass ich der größte Riegel und Proteinpralinen „Suchti“ bin. Vor dem Urlaub habe ich täglich 2 Proteinriegel genascht. 

Brennesseltee: Im Alltag habe ich es mir angewöhnt, täglich vor dem Schlafen gehen 1-2 Tassen Brennnesseltee mit Honig zu trinken. 

Reis und Maiswaffeln: Diese snacke ich liebend gerne mit veganen Aufstrichen, Avocado oder Wurst. Auf den Inseln habe ich in keinem Supermarkt glutenfreies Brot oder Waffeln gefunden. 

Marzipanschokolade (Ritter Sport): Bei Schokolade bin ich sehr wählerisch und esse nur meine geliebten Sorten. Vor dem Urlaub habe ich es mit meiner Nascherei zwar etwas übertrieben und so war es mal gut, in Thailand komplett darauf zu verzichten. Allerdings bin ich mir sicher, dass die erste Tafel Schokolade in gewohnter Umgebung schnell angebrochen wird 🙂

Pflanzliche Milch wie Hafer/Mandel Kokos- sowie Reisdrink: Auf Dauer sind mir die ganzen Milchprodukte magenmäßig nicht gut bekommen. 

Gemischte Salate: Einfach mal einen knackigen Salat im Restaurant zu genießen, ohne Angst zu haben, sich den Magen zu verrenken. Ich habe es allerdings durchgezogen, keine Salate oder rohes Gemüse zu essen, da mir das Risiko einfach zu hoch war. Dies war sehr schwierig, weil ich in deutschen Restaurants liebend gerne knackige Salate mit Hähnchen genieße. 

Gemüse: Simples Gemüse wie Gurken, Brokkoli und Blumenkohl. Als Beilage gab es hier zwar immer mal angebratenes Gemüse, aber dieses hatte immer den selben Geschmack. Oftmals bereiten die Thais ihr Gemüse mit Austernsoße zu, die ich geschmacklich nicht mag.   

Produkte von Sweetkitcen: Vor allem die weizenfreien Donuts habe ich vermisst und werde mich zuhause direkt drauf stürzen. 

und noch ein relevanter Zusatzpunkt:

Leitungswasser: Zuhause trinke ich zwar selten aus dem Hahn, aber dies werde ich jetzt genießen, wenn es wieder möglich ist. Ohne Bedenken die Zähne mit Wasser auszuspülen und auch mal einen Schluck runter schlucken. 

Ich wette, dass mir in Deutschland genauso viele Dinge einfallen, die ich von Thailand vermisse. Vor allem das ganze frische Obst sowie die günstigen Kokoschips in allen Geschmacksrichtungen sind nicht zu toppen! Generell wird man anfangs erschrecken, wenn man in deutschen Restaurants wieder die Preise liest. In Thailand kann man es sich super leisten, am Tag des Öfteren in Restaurants oder Garküchen zu speisen. 

Demnächst veröffentliche ich natürlich noch einen Blogbeitrag über den ganzen Urlaub mit Sightseeing Tipps und vielen Bildern.

Eure @_healthymichelle 🙂 

6 Kommentare zu “10 Lebensmittel, die ich im Urlaub am meisten vermisst habe

  1. Lustig wie sehr man sich an diese ganzen „fitnesstauglichen“ Lebensmittel gewöhnt und diese dann auch vermisst. Aber stürz dich hier in Deutschland nicht zu sehr wieder darauf 😉

  2. […] Über ein Monat ist im neuen Jahr 2017 schon vergangen und der Großteil meiner Vorsätze ist schon wieder „vergessen“. Da ich im Januar für 16 Tage im Urlaub war, nehme ich dies eher gelassen und bin inzwischen so motiviert, wie schon lange nicht mehr. Ich konnte es kaum glauben, aber im Urlaub habe ich bemerkt, dass mir Einiges vom Alltag in Deutschland fehlt. Ganz besonders das regelmäßige Training und bestimmte Lebensmittel. (Blogbeitrag:http://healthymichelle.com/10-lebensmittel-die-ich-im-urlaub-am-meisten-vermisst-habe/). […]

  3. Das ist ja mal interessant 🙂 Toller Beitrag! Da sieht man mal wie sehr wir unsere Routine brauchen und uns Dinge im Alltag fehlen. Aber ich werde deinen Beitrag direkt beherzigen wenn es für mich auch mal in die Richtung gehen sollte 😉

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